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AfA Main-Kinzig
 

Links

Ergebnisse der Kommunalwahlen in  Hessen vom 15.03.2026:

https://www.fr.de/hessen/kommunalwahlen-2026-in-hessen-live-ergebnisse-aller-staedte-karten-zr-94187360.html

Ergebnisse der Landtagswahlen in Hessen vom 8.10.23:

https://www.hessenschau.de/politik/landtagswahl/ergebnisse/ergebnisse-der-landtagswahl-2023-in-hessen-vorlaeufiges-endergebnis-v14,landtagswahl-ergebnisse-100.html

Ergebnisse der Bundestagswahlen vom 23.2.25 nach Wahlkreisen in Hessen:
https://www.augsburger-allgemeine.de/politik/bundestagswahl-2025-hessen-ergebnisse-fuer-alle-wahlkreise-23-2-25-heute-106021652

Ergebnisse der Kommunalwahlen Main-Kinzig-Kreis und Hanau vom 14.3.2021:

http://votemanager-da.ekom21cdn.de/2021-03-14/06435014/html5/index.html


und Ergebnisse hessenweithttps://wahlen.statistik.hessen.de/

Ergebnisse der US-Wahlen 2024 :

https://uswahl.lpb-bw.de/usa-wahlergebnisse-2024

Wahlen zum Parlament der Europ. Union  im Mai 2024:

https://www.hessenschau.de/politik/europawahl/ergebnisse/index.html

Wahlen für Bürgermeister und Landräte in Hessen:

https://www.hessenschau.de/politik/wahlen/direktwahlen/index.html

 

Homepage von Udo Bullmann 

Homepage des DGB Südosthessen

Homepage der AfA Bund: https://afa.spd.de/

Homepage der AfA Hessen-Süd:

https://www.spdhessensued.de/gruppen/afa-die-arbeitsgemeinschaft-fuer-arbeitnehmerfragen/

Anträge/Beschlüsse der AfA-Bundeskonferenz April 2024 in Berlin:

https://afa.spd.de/bundeskongresse

 

Homepage der Bundeskanzler Willy Brandt-Stiftung in Lübeck:

 

http://www.willy-brandt.de/

Seligergemeinde - Vereinigung der Sudetendeutschen Sozialdemokraten

http://www.seliger-gemeinde.de/

der Main-Kinzig-Kreis in Zahlen- Statistik

https://www.mkk.de/landkreis/mkk_in_zahlen_1/mkk_in_zahlen.html

 

 

Termine

Alle Termine öffnen.

22.06.2026, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr Vorstand AfA UB MKK
TO wird mit Einladung bekannt gegeben

Alle Termine

 
 

AfA Main-Kinzig

!!! Herzliche Einladung zum Mitmachen !!!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auch Kolleginnen und Kollegen ohne Parteibuch sind dabei herzlich willkommen. Gemeinsam bringen wir in der AfA die Interessen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in die SPD und die Parlamente auf allen Ebenen ein und werben für die Unterstützung unserer Politik in den Betrieben und der Öffentlichkeit.

Möchtest du mehr über unsere derzeitigen Aktivitäten erfahren? Vielleicht hast du Interesse, deine Ideen einzubringen. Wir freuen uns über deinen Besuch und laden dich zu unseren regelmäßigen AfA-Treffen (ca. 1x pro Monat) sehr herzlich ein.

Wenn du zu unseren Treffen eingeladen werden möchtest,schick uns unter Kontakt oder unter info@afa-main-kinzig.de eine Mail. Wir melden uns bei dir.

 
 

Topartikel BundespolitikPM der afa zum Eingriff in die Lohnfortzahlung

Sozialdemokratische Partei Deutschlands
Pressemitteilung der Arbeitsgemeinschaft für Arbeit (AfA) Hessen-Süd


Geplante Kürzungen bei der Lohnfortzahlung im Krankheitsfall sind
sozialpolitischer Rückschritt


Die Arbeitsgemeinschaft für Arbeit in der SPD Hessen-Süd (AfA) kritisiert die aktuell diskutierten Reformüberlegungen zur gesetzlichen  Krankenversicherung und insbesondere die geplante Kürzung der Lohnfortzahlung im Krankheitsfall scharf.
Nach Berichten aus Koalitions- und Regierungskreisen wird im Rahmen einer Reform der gesetzlichen Krankenversicherung unter anderem eine Reduzierung der Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall geprüft, darunter auch eine mögliche Verkürzung der bisherigen sechswöchigen Lohnfortzahlung durch Arbeitgeber sowie weitergehende Einschränkungen bei der Kostenübernahme im Krankheitsfall.
Krankheit darf nicht zum finanziellen Risiko werden.
Die AfA warnt davor, die finanzielle Absicherung von Beschäftigten im Krankheitsfall aufzuweichen. Die Lohnfortzahlung von 100 Prozent für bis zu sechs Wochen ist ein zentraler sozialstaatlicher Schutzmechanismus und Ausdruck gesellschaftlicher Solidarität.
„Wer krank ist, muss sich auf Genesung konzentrieren können – ohne Angst vor Einkommensverlusten. Eine Kürzung der Lohnfortzahlung würde genau das Gegenteil bewirken“, erklärt die AfA Hessen-Süd

Falsche Prioritäten in der Reformdebatte
Die derzeitige Debatte über die Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung wird nach Einschätzung der AfA zu stark auf Kostensenkung bei Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern verengt. Statt soziale Leistungen zu kürzen, müssten strukturelle Ursachen der Finanzierungsprobleme in den Blick genommen werden – etwa
Preisentwicklungen im Gesundheitswesen, Effizienzdefizite und eine gerechtere Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung.
Belastung der Beschäftigten steigt bereits.

Bereits jetzt steigen die Krankenkassenbeiträge für Versicherte in vielen Bereichen spürbar. Gleichzeitig verzeichnen Arbeitgeber wachsende Kosten durch Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, die zuletzt auf rund 82 Milliarden Euro jährlich geschätzt wurden . Diese Entwicklung darf jedoch nicht einseitig zulasten der Beschäftigten „gelöst“ werden.


AfA Hessen-Süd fordert soziale Ausrichtung der Reform


Die AfA fordert die politisch Verantwortlichen auf, die geplante Reform der
Krankenversicherung sozial gerecht auszugestalten:
1. Keine Kürzung der Lohnfortzahlung im Krankheitsfall
2. Stärkung der solidarischen Finanzierung der GKV
3. Fokus auf gerechte Einnahmeseite statt Leistungskürzungen
4. Schutz von Beschäftigten vor zusätzlichen finanziellen Risiken bei Krankheit
 

Fazit
Eine moderne Gesundheitspolitik darf nicht auf dem Rücken der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer stattfinden. Die AfA wird sich entschieden gegen jede Absenkung sozialer Schutzrechte im Krankheitsfall einsetzen.


SPD-Bezirk Hessen-Süd, Fischerfeldstr. 7-11, 60311 Frankfurt
im April 2026
@spd_hessen_sued
SPD Hessen-Süd
Fischerfeldstr. 7-11
60311 Frankfurt
Fon: 069 299888-0
Mail: beteiligung.bzhs@spd.de
www.spdhessensued.de
 

Veröffentlicht am 19.04.2026

 

BundespolitikFragen und Antworten zur Gesundheitsreform

die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) gehört zum Kern unseres Sozialstaats. Damit die Zusatzbeiträge für die Versicherten nicht immer weiter steigen, hat die Bundesregierung das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz auf den Weg gebracht. 

In einer Onlinekonferenz haben Dagmar Schmidt und Christos Pantazis letzte Woche die GKV-Reform mit Mitgliedern diskutiert. Auch Fragen zur Pflege und psychotherapeutischen Versorgung spielten eine Rolle. Heute schicken wir Dir die Antworten auf die häufigsten Fragen

Jetzt verhandelt der Bundestag den Entwurf. Unsere SPD-Fraktion im Bundestag setzt sich dafür ein, dass die Lasten fair verteilt werden. Und sie treibt die notwendigen Strukturreformen voran: bessere Krankenhäuser, stärkere Pflege, mehr Digitalisierung, kürzere Wartezeiten. 

Wir wollen ein Gesundheitssystem, das für alle da ist. Nicht nur für die, die es sich leisten können.

In dieser Nachricht erhältst Du hilfreiche und ausführliche Informationen. 

Fragen und Antworten

Warum braucht es überhaupt eine Reform und was ist unsere Position dabei?

Deutschland verfügt über eines der teuersten Gesundheitssysteme der Welt, erreicht im internationalen Vergleich jedoch oft nur eine mittelmäßige Versorgungsqualität.

Während die Einnahmen der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) derzeit stabil um etwa 5,3–5,6 % pro Jahr steigen, unterstützt durch Zusatzbeiträge in Rekordhöhe von rund 65 Milliarden Euro, entwickeln sich die Ausgaben deutlich dynamischer. Besonders in den vergangenen Jahren zeigt sich eine starke Beschleunigung auf der Ausgabenseite: 2024 lagen die Ausgaben bei +7,8 %, 2025 bei +7,9 % – das sind die höchsten Werte seit drei Jahrzehnten. 

Die Ausgaben bei der GKV steigen ohne Verbesserung bei der Versorgung. 

Über lange Zeit konnten entstehende Defizite vor allem durch steigende Zusatzbeiträge ausgeglichen werden. Dieses Modell stößt jedoch zunehmend an seine Grenzen. Es ist klar: Das System wird kontinuierlich teurer, ohne dass sich die Versorgung automatisch verbessert oder effizienter wird.

Der demografische Wandel erhöht den finanziellen Druck auf die GKV.

Vor diesem Hintergrund sind strukturelle Reformen notwendig, bevor der demografische Wandel die Belastungen weiter erhöht und die Einnahmenseite der GKV langfristig unter Druck gerät. Mit dem GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz geht die Bundesregierung nun einen ersten Schritt, um kurzfristig finanzielle Stabilität zu sichern und weitere Beitragssprünge zu begrenzen

Die Zusatzbeiträge für Versicherte sollen mit dem neuen Gesetz stabil gehalten werden.

Für die SPD ist dabei entscheidend: Dieses Gesetz kann nur eine Übergangslösung sein. Gleichzeitig müssen die vereinbarten Strukturreformen konsequent vorangetrieben und umgesetzt werden – insbesondere die Krankenhausreform, die Reform der Notfallversorgung, die Weiterentwicklung des Apothekenwesens, eine stärkere Primärversorgung sowie die weitere Digitalisierung des Gesundheitswesens. Ziel ist eine zügige und zugleich nachhaltige Verbesserung des Systems.

Wir stehen an der Seite der Versicherten, der Patientinnen und Patienten sowie der Beschäftigten.

Die SPD verfolgt dabei einen klaren Kompass: Wir stehen an der Seite der Versicherten, der Patientinnen und Patienten sowie der Beschäftigten. Zusätzliche Lasten dürfen nicht einseitig auf die GKV-Versicherten abgewälzt werden. Gleichzeitig verteidigen wir wichtige sozialpolitische Errungenschaften, etwa die bessere Bezahlung in der Pflege. 

Der derzeit kontrovers diskutierte Gesetzentwurf wird bis zur Sommerpause im Bundestag beraten. Nach dem „Struck’schen Gesetz” gilt: Kein Gesetz verlässt das Parlament unverändert, notwendigen Änderungsbedarf werden wir konsequent einbringen. 

Können wir als SPD mit der Reform zufrieden sein? 

In der vergangenen Legislaturperiode wurden bereits zahlreiche notwendige Reformen im Gesundheitswesen auf den Weg gebracht oder vorbereitet. Unter anderem zu der Krankenhausversorgung, der Pflegekompetenz, der Digitalisierung, der Medizinforschung, der Notfallversorgung und im Apothekenwesen. Durch die vorgezogenen Neuwahlen wurde diese Entwicklung jedoch ausgebremst.

Es ist gut, dass die Bundesregierung diese wichtigen Themen nun aufgreift. Gleichzeitig sehen wir die aktuell bestehende Unwucht zulasten der Versicherten und Patientinnen und Patienten kritisch, diese muss nun korrigiert werden.

Daher ist es positiv zu bewerten, dass die aktuelle Bundesregierung diese Themen nun wieder aufgreift. Das war längst überfällig. Gleichzeitig ist klar:

  • Die Stabilisierung der GKV-Finanzierung darf nicht durch eine überproportionale Belastung von Versicherten, Beschäftigten und Erkrankten erfolgen. Das wäre keine echte Lösung, sondern lediglich eine Verschiebung der Lasten von der Allgemeinheit auf die unmittelbar Betroffenen – mit der Folge wachsender Ungleichheiten und zusätzlicher Belastungen, die insbesondere für Menschen mit kleinen Einkommen kaum zu tragen sind.
  • Neben den Beiträgen werden auch steigende Zuzahlungen und Zugangshürden zur Versorgung zunehmend zu einer existenziellen Frage. Denn sie bedeuten vor allem höhere Ausgaben für diejenigen, die auf Versorgung angewiesen sind. Gesetzlich Versicherte ab 18 Jahren zahlen in der GKV bereits heute unter anderem Zuzahlungen von 10 % (mindestens 5 €, maximal 10 €) für Arznei-, Verband- und Hilfsmittel. Hinzu kommen 10 € pro Tag für Krankenhaus- und Reha Aufenthalte (maximal 28 Tage pro Jahr), 10 € je Verordnung sowie 10 % der Kosten für Heilmittel. Diese Belastungen sollen künftig um 50 % steigen – auf mindestens 7,50 € und maximal 15 € pro Zuzahlung.
  • Wenn gleichzeitig künftig nur so viel Geld ausgegeben werden darf, wie eingenommen wird, lässt sich dies in der Praxis vor allem über Mengen- und Preisregulierungen steuern. Steigt der Versorgungsbedarf führt dies zwangsläufig zu einer Verknappung der verfügbaren Leistungen. Die Folge sind längere Wartezeiten und ein zunehmender Ausbau von Selbstzahler-Angeboten.

Vor diesem Hintergrund sehen wir kritisch, dass der Entwurf der Ministerin eine deutliche Unwucht zulasten der Versicherten und Patientinnen und Patienten enthält. Diese Entwicklung müssen und werden wir im parlamentarischen Verfahren bis zur Sommerpause korrigieren. Dafür setzen wir uns als SPD ein.

 Fortsetzung auf S. 2

Veröffentlicht am 15.05.2026

 

BundespolitikReform der gesetzl. Krnkenversicherung

wir stehen für einen starken, solidarischen Sozialstaat, der Sicherheit gibt und gleiche Chancen für alle schafft – unabhängig von Herkunft oder Einkommen. Unsere Politik orientiert sich am Prinzip der sozialen Gerechtigkeit: Wer mehr hat, trägt mehr bei, damit niemand zurückgelassen wird. 

Die gesetzliche Krankenversicherung ist für uns ein zentrales Element

dieser Solidarität, weil sie allen Menschen eine verlässliche und

bezahlbare medizinische Versorgung garantiert. Wir setzen uns dafür

ein, sie gerecht zu finanzieren – langfristig, indem alle Bürgerinnen und

Bürger einbezogen werden. So sichern wir eine gute

Gesundheitsversorgung und den sozialen Zusammenhalt auch in

Zukunft. 

Unser Ziel bei der aktuellen Gesundheitsreform war und ist die Beiträge in

der gesetzlichen Krankenversicherung zu stabilisieren und

Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer so vor zusätzlichen Belastungen

zu schützen. Mit dem heutigen Kabinettsbeschluss haben wir den Rahmen

für eine gerechtere Reform erkämpft.

Das sind die wichtigsten Punkte der

Gesundheitsreform:

  1. Wir haben die Balance zwischen Versicherten, Beschäftigten und Leistungserbringern im Gesetzentwurf drastisch verbessert. Allein durch unseren
  2. Verhandlungserfolg werden 
  3. Versicherte und Beschäftigte bis 2030 um ca. 16,4 Mrd. Euro
  4. weniger belastet als im ursprünglichen Gesetzentwurf vorgesehen.
  5. Das Krankengeld bleibt in voller Höhe erhalten – auch ohne
  6. zeitliche Begrenzung. Damit schützen wir die Absicherung im
  7. Krankheitsfall.
  8. Durch die Einführung einer Zuckerabgabe wird der
  9. Zuckergehalt in Softdrinks verringert. Dies fördert eine
  10. gesunde Lebensführung, entlastet das Gesundheitssystem in
  11. Zukunft und generiert zudem Einnahmen, die der gesetzlichen
  12. Krankenversicherung zugeführt werden. Zusammen mit einem
  13. zusätzlichen Bundeszuschuss, der einen Einstieg in die
  14. Mehrfinanzierung der Kosten der Grundsicherung beinhaltet,
  15. stabilisiert die Zuckerabgabe das System der GKV somit mit
  16. 4,75 Mrd. Euro.
  17. Wir haben uns dafür eingesetzt, die kostenfreie
  18. Mitversicherung für Ehegatten sozial weiterzuentwickeln. 
  19. Geschützt sind Familien mit Kindern bis zum vollendeten
  20. 7. Lebensjahr, Kindern mit Behinderungen, zu pflegenden
  21. Angehörigen sowie nach Erreichen der Regelaltersgrenze.
  22. Ehepartner, die nicht in diese Kategorien fallen, zahlen zukünftig
  23. einen Beitragszuschlag in Höhe von statisch 2,5 % des
  24. Sozialversicherungsbruttos des Partners.
  25. Wir stärken die Solidarität in der GKV und erweitern die
  26. Basis derjenigen, die einzahlen. Durch die Erhöhung der
  27. Beitragsbemessungsgrenze droht die Abwanderung höherer
  28. Einkommen in die private Krankenversicherung. Daher wird die
  29. Versichertenpflichtgrenze erhöht, um mehr Menschen in der GKV
  30. als Pflichtversicherte zu halten. Dies betrifft gut 100.000
  31. Versicherte. Die Flucht aus der Solidarität wird damit verhindert.
  32. Der Herstellerrabatt im Pharmabereich steigt mit den
  33. Ausgaben für Arzneimittel und erhält zudem einen
  34. Standortfaktor. Auf diese Weise leistet die Pharmaindustrie ihren
  35. fairen Beitrag, während der deutsche Standort gleichzeitig
  36. geschützt wird.

    Dies ist ein wichtiger Meilenstein, aber der Weg ist noch nicht zu Ende. Im Parlament werden wir diesen Kurs nun verteidigen und weiter stärken.

    • Wir stehen für die Beitragsfreiheit der Mitversicherung.
    • Wir setzen uns weiterhin für eine Rücknahme der
    • Absenkung der Zuschüsse für Zahnersatz ein. 
    • Wir wollen Zuzahlungen begrenzen. 
    • Wir regen an, dass im parlamentarischen Verfahren in
    • Absprache mit den Sozialpartnern eine Regelung
    • gefunden wird, die einerseits dem im Koalitionsvertrag
    • festgehaltenen Ziel der höheren Tarifbindung gerecht
    • wird und andererseits die Kostendynamik im Blick behält.

    Euer Tim

    Generalsekretär der SPD

Veröffentlicht am 30.04.2026

 

BundespolitikFair Erben die SPD informiert

FairErben: Kompakt informiert

 

wie viel Geld verdienst Du in 1½ Stunden? Das Vermögen eines Milliardärs

wächst in 90 Minuten bei uns in Deutschland um rund 54.000 Euro. Das ist

die Summe, die jemand mit Durchschnittseinkommen in einem ganzen Jahr

erarbeiten muss!

Im letzten Jahr ist das Vermögen aller deutschen Milliardär:innen um 

über 30 Prozent gestiegen. Gleichzeitig leben ⅕ der Menschen in

Deutschland in Armut. Während Superreiche gar nicht mehr wissen, wohin

mit ihrem Geld, überlegen Millionen von Menschen, ob sie sich frisches Obst

und Gemüse leisten oder ihrem Kind neue Schuhe besorgen können. Die

Chance, sich aus einfachen Verhältnissen hochzuarbeiten und ein bisschen

Wohlstand aufzubauen, ist in den letzten Jahren noch kleiner geworden.

Eine funktionierende Erbschaftsteuer könnte für mehr Gerechtigkeit 

sorgen. Denn Reichtum sollte sich nicht in den Händen weniger Menschen an

sammeln. Die geltende Erbschaftsteuer ist grob ungerecht. Sie lässt

Milliardenerbschaften nahezu steuerfrei.

Die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) berechnet mit einer Uhr, wie viel uns d

ie Privilegien bei der Erbschaftsteuer als Gesellschaft kosten. Ganze 102

Milliarden Euro haben Überreiche seit 2009 gespart. Geld, das uns allen

für wichtige Investitionen fehlt.

Das wollen wir ändern. Und das müssen wir ändern: Noch dieses Jahr wird

das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe sein Urteil zur Erbschaftsteuer

verkünden.

Mit FairErben haben wir einen Vorschlag für eine gerechte Erbschaftsteuer auf den Tisch gelegt.

Das gefällt aber nicht allen: Die Lobbyverbände werden immer lauter und machen Stimmung gegen unseren Vorschlag.

Bis zum Urteil aus Karlsruhe müssen wir also weiter für Zustimmung werben zu unserer Reform! Tun wir das nicht, werden Lobbyist:innen alles daransetzen, die einmalige Chance für eine gerechte Erbschaftsteuer zu verhindern.

Kritik an dem Vorschlag der SPD

 

Aber klar ist: Wir lassen nicht locker! Darum bitte ich Dich, weiter aktiv für

FairErben zu werben und über unsere Pläne aufzuklären.

In dieser E-Mail findest Du Grafiken für die sozialen Medien, neue

Argumente und ein Kommunikationspaket der FES für Dein Engagement.

Solidarische Grüße

Tim Klüssendorf

weitere Infos auf S.2 

Veröffentlicht am 20.04.2026

 

AllgemeinAufruf der afa zum 1 Mai 2026.

14.04.2026

Sozialdemokratische Partei Deutschlands

SPD-Bezirk Hessen-Süd, Fischerfeldstr. 7-11, 60311 Frankfurt  

 

 

 

1. Mai – Tag der Arbeit

Unter dem Motto „Erst unsere Jobs, dann eure Profite“ ruft der DGB auch in diesem Jahr bundesweit zu Kundgebungen und Demonstrationen auf.

Die Arbeitsgemeinschaft für Arbeit in der SPD (AfA) Hessen-Süd unterstützt diesen Aufruf und steht an der Seite der Beschäftigten: für gute Arbeit, sichere Jobs und faire Löhne.

Wir sagen klar:
Arbeit darf nicht zur Ware werden
 
Tarifbindung stärken statt Lohndumping
Zukunft sichern durch Investitionen in Beschäftigung und Qualifizierung

Gemeinsam auf die Straße – für soziale Gerechtigkeit und Respekt vor Arbeit!

1. Mai: Deine Stimme zählt. Deine Arbeit zählt.

 

1. Mai 2026: Die Arbeitsgemeinschaft für Arbeit der SPD (AfA) Hessen-Süd unterstützt DGB-Aufruf unter dem Motto „Erst unsere Jobs, dann eure Profite“

Zum Tag der Arbeit am 1. Mai 2026 unterstützt die AfA den diesjährigen Aufruf des DGB unter dem Motto „Erst unsere Jobs, dann eure Profite“.

 Damit setzt der Gewerkschaftsbund ein deutliches Zeichen für gute Arbeit, sichere Beschäftigung und soziale Gerechtigkeit in Zeiten tiefgreifender wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Veränderungen.

Die AfA Hessen-Süd erklärt ihre ausdrückliche Unterstützung für diesen Aufruf. Als sozialpolitische Interessenvertretung innerhalb der SPD steht die AfA an der Seite der Beschäftigten und macht deutlich, dass die Zukunft der Arbeit nicht allein nach Profitinteressen gestaltet werden darf.

„Im Mittelpunkt müssen die Menschen stehen, die täglich mit ihrer Arbeit den wirtschaftlichen Erfolg unseres Landes sichern. Gute Arbeit, faire Löhne und sichere Arbeitsplätze sind die Grundlage für gesellschaftlichen Zusammenhalt“, so die AfA

Die AfA Hessen-Süd fordert in diesem Zusammenhang:

  • Stärkung der Tarifbindung und flächendeckende Tarifverträge
  • Sicherung und Ausbau von Arbeitsplätzen in Industrie, Pflege und Dienstleistung
  • Massive Investitionen in Qualifizierung, Weiterbildung und Fachkräftesicherung
  • Eine sozial gerechte Gestaltung von Digitalisierung, Transformation und Energiewende

Der 1. Mai bleibt aus Sicht der AfA Hessen-Süd ein zentraler Kampftag der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer für Solidarität, Mitbestimmung und soziale Gerechtigkeit.

Veröffentlicht am 19.04.2026

 

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