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AfA Main-Kinzig
 

Links

Ergebnisse der US-Wahlen (Stand: 01.12.2020) lt. NZZ:
https://www.nzz.ch/international/wahlen-usa-2020-alle-resultate-in-der-uebersicht-ld.1582454#subtitle-der-kampf-um-die-mehrheiten-im-kongress-second

Homepage des Landkreises MKK zur Coronakrise:

https://www.mkk.de/aktuelles/corona/CoroNetz.html

Wahlen zum Parlament der EU im Mai 2019:

https://www.bundeswahlleiter.de/europawahlen/2019/ergebnisse/bund-99.html

 

Landtagswahlen in Hessen am 28.10.2018

endg. Endergebnis:  

https://statistik.hessen.de/zahlen-fakten/landtagswahl

Infos bei wikipedia: 

 https://de.wikipedia.org/wiki/Landtagswahl_in_Hessen_2018

Ergebnisse der Bundestagswahlen vom 24.9.2017:
https://www.bundeswahlleiter.de/bundestagswahlen/2017/ergebnisse.html

Wahlergebnis in Hanau und im Main-Kinzig-Kreis vom 24.9.17:
http://www.fr.de/rhein-main/bundestagswahl-frankfurt-rhein-main/landkreise/bundestagswahl-ergebnisse-gruene-in-hanau-und-main-kinzig-schwach-a-1355017

http://www.statistik-hessen.de/k2016/html/index.htm

endgültige Ergebnisse der Kommunalwahlen in Hessen vom 06.03.2016

 

Homepage von Udo Bullmann 

Homepage des DGB Südosthessen

Homepage der AfA Bund: https://www3.spd.de/spd_organisationen/afa/

Homepage der AfA Hessen-Süd:

https://www.spdhessensued.de/gruppen/afa-die-arbeitsgemeinschaft-fuer-arbeitnehmerfragen/

 

Anträge/Beschlüsse der AfA-Bundeskonferenz April 2018 in Nürnberg:

https://afa.spd.de/fileadmin/afa/Antragsbuch_final.pdf

http://www.willy-brandt.de/

Homepage der Bundeskanzler Willy Brandt-Stiftung in Lübeck

http://www.seliger-gemeinde.de/

Seligergemeinde - Vereinigung der Sudetendeutschen Sozialdemokraten

https://www.mkk.de/landkreis/mkk_in_zahlen_1/mkk_in_zahlen.html

der Main-Kinzig-Kreis in Zahlen- Statistik

 

AfA Main-Kinzig

!!! Herzliche Einladung zum Mitmachen !!!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auch Kolleginnen und Kollegen ohne Parteibuch sind dabei herzlich willkommen. Gemeinsam bringen wir in der AfA die Interessen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in die SPD und die Parlamente auf allen Ebenen ein und werben für die Unterstützung unserer Politik in den Betrieben und der Öffentlichkeit.

Möchtest du mehr über unsere derzeitigen Aktivitäten erfahren? Vielleicht hast du Interesse, deine Ideen einzubringen. Wir freuen uns über deinen Besuch und laden dich zu unseren regelmäßigen AfA-Treffen (ca. 1x pro Monat) sehr herzlich ein.

Wenn du zu unseren Treffen eingeladen werden möchtest,schick uns unter Kontakt oder unter info@afa-main-kinzig.de eine Mail. Wir melden uns bei dir.

 
 

Bundespolitikweiterhin Coronabeschränkungen bis 07.03.2021

die Entwicklung der letzten Tage lässt erstmals so etwas wie Licht

am Ende des Tunnels erkennen. Die Infektionszahlen sinken. Die

Regeln und ihre Einhaltung durch den allergrößten Teil der

Menschen in Deutschland wirken. Wir wissen, welche Belastungen

damit verbunden sind. Umso dankbarer sind wir für so

verantwortungsbewusstes Handeln in diesen schwierigen Wochen.

Die Hoffnung auf eine baldige Rückkehr zur Normalität wird aber

getrübt durch die immer häufiger auftretenden, wesentlich

infektiöseren Mutationen des Corona-Virus. Vor diesem Hintergrund

waren die gestern von den Regierungschefs aus Bund und Ländern

gefassten Beschlüsse unumgänglich. Die Verlängerung des

Lockdowns bis zum 7. März ist eine verantwortungsbewusste

Fortschreibung des eingeschlagenen Weges, das

Infektionsgeschehen so weit einzudämmen, dass wir eine

deutschlandweite Immunisierung ohne Überlastung unseres

Gesundheitssystems schaffen. Dabei leitet uns der Gedanke,

Gesundheitsschutz, Bildungsgerechtigkeit und die Sicherung

wirtschaftlicher Existenzen in einer bestmöglichen Balance zu

halten.

Kinder und Jugendliche sind, ebenso wie ihre Eltern, besonders von

den Einschränkungen betroffen. Öffnungen und die schrittweise

Rückkehr zur Normalität im Betreuungs- und Bildungsbereich haben

deshalb jetzt oberste Priorität. Wir müssen die Digitalisierung der

Schulen weiter vorantreiben, aber auch die Rückkehr zu

Präsenzangeboten ermöglichen. Die Länder haben die besondere

Verantwortung, über die Öffnung von Schulen und Kitas zu

entscheiden und können dabei der aktuellen Situation vor Ort am

besten gerecht werden.

Um das zu ermöglichen, sollen Lehrer*innen und Erzieher*innen

eine höhere Priorität beim Impfen erhalten. Vorrausetzung dafür

sind mehr Impfdosen und eine bessere Planbarkeit. Mit einem

nationalen Impfplan haben wir die Chance, eine gut organisierte V

erteilung zu schaffen. Dafür brauchen wir genügend Impfstoffe. Der

Bundesgesundheitsminister ist hier in der Verantwortung. Es bleibt

abei: Die Impfungen sind der Weg, die Pandemie zu bekämpfen.
 

 
 
  Einen Überblick der konkreten Maßnahmen, die gestern beschlossen wurden, findest Du hier: https://www.spd.de/aktuelles/detail/news/planbarkeit-und-verlaesslichkeit/10/02/2021/?utm_campaign=corona&utm_source=nl&utm_medium=email&utm_term=botschaften&utm_content=deeplink
 
 
 

Ganz wichtig ist uns auch weiterhin unkomplizierte Hilfe für alle,

die jetzt im Lockdown kein oder nur wenig Geld verdienen können.

Die Überbrückungshilfe III ist großzügiger, umfassender und

passgenauer ausgestattet — etwa 50 Milliarden Euro an Hilfen

stehen dafür zur Verfügung. Das ist sehr viel Geld zur Stabilisierung

der Wirtschaft und von Soloselbstständigen.

Das lange Warten auf die Online-Antragsplattform des

Bundeswirtschaftsministeriums hat nun auch endlich ein Ende:

Firmen, Soloselbstständige und Freiberufler*innen können ab sofort

Anträge auf die Überbrückungshilfe III stellen. Erste Vorschüsse von

bis zu 400.000 Euro starten ab dem 15. Februar. 

Alle wichtigen Informationen dazu haben wir für Dich natürlich

auch zusammengefasst:

https://www.spd.de/aktuelles/detail/news/antraege-auf-ueberbrueckungshilfe-iii-nun-moeglich/10/02/2021/?utm_campaign=corona&utm_source=nl&utm_medium=email&utm_term=botschaften&utm_content=deeplink

Was wir jetzt nicht tun sollten, ist die Einschränkungen zu schnell

aufzuheben und so einen erneuten kompletten Lockdown zu

riskieren. Deshalb werden wir in den kommenden Wochen

stufenweise Öffnungen in enger Abstimmung zwischen Bund und

Ländern angehen.

wir sind hier alle gemeinsam in der Verantwortung: Wenn wir

weiterhin solidarisch handeln, werden wir die Pandemie besiegen

und Leben retten können. Es geht um verantwortungsvolles

Verhalten jedes Einzelnen. Jeden persönlichen Kontakt, den wir

vermeiden können, sollten wir auch vermeiden. Was Zusammenhalt

und Solidarität bewirken können, zeigt sich in Zeiten wie diesen

ganz besonders.

Herzliche Grüße
 

 
    Saskia Esken
 
 
      Norbert Walter-Borjans
 
 
 
 
 
 
 
  Impressum:
Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD),
Der SPD-Parteivorstand,
vertreten durch den Generalsekretär Lars Klingbeil
Wilhelmstraße 141, 10963 Berlin
parteivorstand@spd.de'; return false;" style="color:#e3000f" target="_blank">parteivorstand@spd.de
 
 
 
 
 
 
 
 
   
 
 
 
 
 
 
 

Veröffentlicht am 11.02.2021

 

BundespolitikErgebnisse des Koalitionsausschusses vom 4.2.2021

gemessen an den bisherigen Zusammentreffen der Koalitionsspitzen

ging es gestern Abend mit rund fünf Stunden zügig zu — und das,

obwohl wir mit dem erst kürzlich gewählten CDU-Vorsitzenden einen

"Neuen" in unserer Runde begrüßen konnten. Wie wir im Dezember

2019, bekam auch Armin Laschet Gelegenheit, sich in der Runde

vorzustellen.

Mit klaren Forderungen sind wir Sozialdemokrat*innen gestern in den

Koalitionsausschuss gegangen. Uns ging es um das Naheliegende — 

dafür sorgen, dass die, denen die gegenwärtige Lage besonders

zusetzt, nicht aus dem Blick geraten: Klein- und Mittelverdienende,

Haushalte mit Kindern, Gastronomie, Kultur und bis zum Ausbruch von

Corona gesunde Betriebe, die jetzt große Verlusten machen und um

ihre Existenz kämpfen.
 
Unsere Vorstellungen haben sich durchgesetzt. Die Beschlüsse des

Koalitionsausschusses sind gut — sowohl für Familien, für

Bürger*innen mit schwerer Einkommenssituation, als auch für

Gewerbetreibende und die Gastronomie.

Familien werden wie schon im vergangenen Jahr einen Kinderbonus 

erhalten. Dieser beträgt 150 Euro pro Kind und wird wie das

Kindergeld direkt ausgezahlt. Damit alle Familien profitieren, wird er

nicht auf die Grundsicherung angerechnet. Für Eltern mit sehr hohen

Einkommen wird der Kinderbonus auf den steuerlichen Freibetrag

angerechnet. So kommt er zielgenau denjenigen Familien mit

normalen und geringen Einkommen zugute

Uns war wichtig, auch etwas für Bürger*innen zu tun, die die

Grundsicherung erhalten. Für

erwachsene Grundsicherungsempfänger*innen wird es einen

einmaligen Corona-Zuschuss von 150 Euro geben. Damit sollen ihre

finanzielle Mehrbelastungen in der Pandemie ausgeglichen werden,

zum Beispiel für Hygieneartikel oder wegen des Wegfalls von

Unterstützungsangeboten wie den Tafeln oder dem kostenlosen

Mittagessen in Schule und Kita.

Der in der Krise bewährte erleichterte Zugang in die Grundsicherung

 — ohne Vermögensprüfung, ohne Prüfung der Wohnung — wird bis

Ende 2021 verlängert. Das kommt auch Solo-Selbstständigen und

Beschäftigten in Kurzarbeit zugute, die ihr Kurzarbeitergeld

aufstocken.

Viele Unternehmen sind in einer schwierigen Lage. Wir haben daher

die von uns geschaffene Möglichkeit nochmals verbessert, Verluste,

die sie während der Pandemie machen, mit Gewinnen aus dem Jahr

davor zu verrechnen. Das hilft den betroffenen Unternehmen und

sichert Beschäftigung.

Kunst und Kultur und ihre Veranstaltungen ebenso wie die

Gastronomie sind besonders belastet. Wir sehnen uns alle danach,

dass sie unser Leben bald wieder bereichern können und wollen sie

in ihrer Vielfalt erhalten und bei der Weiterentwicklung

unterstützen. Die sehr gut nachgefragte Neustarthilfe Kultur wird

mit einer Milliarde Euro zusätzlich ausgestattet. Damit werden

Theater, Konzerthäuser, Kinos und Kulturschaffende direkt unterstützt

um Hygienekonzepte umsetzen, aber auch innovative Ideen für neue

Veranstaltungsformate entwickeln und finanzieren zu können.

Auch die Gastronomiebetriebe, die jetzt zum zweiten Mal eine

lange Schließzeit überstehen müssen, wollen wir stärken. Wir hatten

daher die Mehrwertsteuer auf Speisen bis zum Sommer reduziert —

sie beträgt statt 19 Prozent 7 Prozent. Die Maßnahme haben wir nun

bis Ende 2022 verlängert. So können die Restaurants Verluste, die

bisher entstanden sind, länger ausgleichen.

Alle Beschlüsse im Überblick haben wir Dir auf unserer Website

zusammengefasst:

https://www.spd.de/aktuelles/detail/news/damit-alle-weiter-gut-durch-die-krise-kommen/03/02/2021/?utm_campaign=fuerdich&utm_source=nl&utm_medium=email&utm_term=botschaften_corona&utm_content=deeplink

 

Am Ende des Tages hatten wir einen sehr konstruktiven

Koalitionsausschuss. Gerade Familien und Menschen mit geringem

Einkommen werden von diesen Beschlüssen profitieren. Wir haben

damit im Koalitionsausschuss ein gutes Ergebnis für den sozialen

Zusammenhalt in Deutschland erzielt: Die Hilfen kommen da an, wo

sie dringend gebraucht werden. So geht Soziale Politik.
 

 
 
Saskia Esken
 
 
Norbert Walter-Borjans
 
 
 Olaf Scholz

Veröffentlicht am 07.02.2021

 

StadtpolitikClaus Kaminsky als OB-Kandidat der SPD für Hanau am 12.12.2020 für die SPD nominiert

Für die OB - Wahl am 14.3.2021 hat die SPD - Delegiertenkonferenz Claus Kaminsky als Kandidat nominiert.

https://www.vorsprung-online.de/mkk/hanau/276-hanau/179084-spd-nominiert-kaminsky-offiziell-als-ob-kandidat.html

Veröffentlicht am 02.01.2021

 

AllgemeinMitgliederbrief von Esken/Nowabo vom 21.12.2020 - Jahresrückblick

     
     
     
 
 

2020 — ein turbulentes und aufregendes Jahr geht nun zu Ende,

das auch viel Belastendes und viel Unsicherheit mit sich gebracht

hat. Die Corona-Pandemie hat uns allen viel abverlangt und

Selbstverständliches in Frage gestellt. Zu den Sorgen der Menschen

um die Gesundheit von Freunden und Angehörigen kamen Sorgen

um den Arbeitsplatz oder die wirtschaftliche Existenz.
 
In der Politik standen viele schwierige Entscheidungen an. Auf

allen Ebenen haben Sozialdemokrat*innen, entschlossen und

besonnen zugleich gehandelt und werden das auch weiterhin tun.

Denn auch wenn mit dem Impfstoff ein Silberstreif am Horizont

erscheint — die Corona-Krise mit ihren gesundheitlichen, sozialen

und wirtschaftlichen Folgen ist noch nicht bewältigt.
 
Wir müssen die Infektionen wieder unter Kontrolle bekommen!

Deshalb kommt es jetzt nochmal darauf an, dass wir

Beschränkungen einhalten, Vernunft und Disziplin zeigen und

dabei alle zusammenhalten.

Zusammengehalten — das haben wir das gesamte Jahr. Wir standen

im Frühjahr vor einer sehr schweren Entscheidung: Wie weiter in

der großen Koalition? Wir haben auf dem Bundesparteitag einen

Leitantrag beschlossen mit dem klaren Auftrag, die Große Koalition

zu verändern — oder sie zu beenden.
 
Wir haben das sehr ernst genommen, haben unsere Rolle im

Koalitionsausschuss als Beratungs- und Entscheidungsgremium

gestärkt — davon haben wir gerade in der Krise sehr profitiert.

Durch das hervorragende Zusammenspiel von Partei, Fraktion und

Regierungsbeteiligung konnten wir die sozialdemokratische

Handschrift in der Regierungsarbeit noch einmal deutlich

verstärken.

Gerade in der Krise sehen wir: Das war die richtige Entscheidung:

Wir haben die Kurzarbeit reformiert. Wir investieren in Bildung, in

Menschen, in den Wandel. Wir steigen sozialverträglich aus der

Kohle aus. Wir gleichen die wirtschaftlichen und die sozialen

Folgen der Corona-Pandemie aus, wir schützen Arbeitsplätze und

richten unsere Infrastruktur und unsere Industrie konsequent auf

die Zukunft aus.
 
Wir lassen konservative und überholte Konzepte hinter uns und

setzen auf Neues. So gab es beispielsweise mit uns keine Prämie

für Verbrenner, sondern die Förderung von E-Mobilität. Wir treten

geschlossenen allen entgegen, die dieses Land spalten wollen. 

Für gesellschaftliche Vielfalt und Zusammenhalt, gegen

Rassismus, Hass und rechte Gewalt.

Viele werden im neuen Jahr spürbar mehr Geld in der Tasche haben

Denn zum 01. Januar 2021 treten wichtige Neuregelungen in Kraft.

Es gibt zum Beispiel mehr Kindergeld, der Soli entfällt für mehr als

90 Prozent der Steuerzahler*innen. Nur für die oberen 3,5 Prozent

bleibt er ganz erhalten, und das ist auch gerecht. Die Grundrente

ist da und der Mindestlohn steigt — wenn auch nicht so deutlich,

wie wir das für richtig halten.
 
Dennoch: Allein die steuerlichen Verbesserungen können mehrere

hundert bis über tausend Euro zusätzlich in die Haushaltskasse

bringen. Was sich sonst noch ändert, haben wir Dir auf unserer

Website zusammengefasst:

https://www.spd.de/aktuelles/detail/news/das-ist-neu-zum-1-januar/18/12/2020/?utm_campaign=mitgliedermailing_fuerdich&utm_source=nl&utm_medium=email&utm_content=link_zahlung

 
Norbert Walter-Borjans und Saskia Esken. (C) Photothek
 

Als wir 2019 im Wettbewerb um den Parteivorsitz angetreten sind,

haben wir Dir und allen anderen Mitgliedern ein großes

Versprechen gegeben: Wir werden die Beteiligung der Mitglieder

in unserer Partei stärken. Dabei haben wir von Anfang an auf

digitale Kommunikation gesetzt, weil sie vielen von Euch ohne

großen Aufwand die Teilhabe ermöglicht. Und auch wir können

so viel häufiger in den Austausch mit Euch gehen. 

Wir sind von Anfang an Hand in Hand mit Euch in unseren

Programmprozess gegangen. Mit den Zukunftskongressen und der

Mitgliederumfrage habt Ihr uns gezeigt, wo unsere thematischen

Schwerpunkte liegen sollten. Wie wir Respekt innerhalb der

Gesellschaft verankern. Und wie wir als mitgliederstärkste Partei

Deutschlands Respekt und Vertrauen dafür gewinnen, wie wir das

Land in die Zukunft führen.
 
In der Programmwerkstatt und den Onlinekonferenzen haben wir

dann mit Euch Ideen und Impulse gesammelt. Auf dem ersten

digitalen Debattencamp #SPDDC20 haben wir gemeinsam diese

und weitere Impulse diskutiert. Ihr seid es, die das Fundament für

unser Regierungsprogramm 2021 geschaffen haben.
 

Norbert Walter-Borjans, Olaf Scholz und Saskia Esken beim #SPDDC20. (C) Photothek

Unser Kanzlerkandidat Olaf Scholz hat so viel Regierungserfahrung

wie kaum jemand sonst in der SPD und wir sind überzeugt: er wird

ein guter Kanzler sein. Gemeinsam entwickeln wir ein

Wahlprogramm, das vom Respekt gegenüber den Menschen erzählt

und von ihrer Zukunft in einem starken und einigen Europa.
 
Und ihr werdet es sein, die dieses Programm mit uns ausarbeiten.

Es wird unser gemeinsames Programm, mit dem wir um das

Vertrauen der Wähler*innen werben werden.
 
Diesen Weg mit Dir weiterzugehen, das motiviert uns: Online-

Diskussionen, Kurzvorträge, digitale Diskussionsräume, Video-

Konferenzen und viele andere, kreative Formate haben wir mit

Eurer Unterstützung weiterentwickelt — wir sind vorbereitet für

den digitalsten Wahlkampf aller Zeiten. Der Austausch mit Dir

gibt uns Rückenwind.

Weil immer wieder Bürger*innen fragen, wofür die SPD steht,

sagen wir ab sofort selbstbewusst: Soziale Politik für Dich. Denn

das umfasst den Sozialstaat, den sozialen Frieden, eine soziale

Marktwirtschaft, in der Wohlstand und Anstand kein Gegensatz

sind — kurz: alles, was uns als Gesellschaft ausmacht.
 
„Soziale Politik für Dich“ ist das größtmögliche Versprechen einer

Volkspartei — und Versprechen sind für uns da, um gehalten zu

werden: Das haben wir mit der Grundrente getan. Mit dem Gute

Kita-Gesetz. Mit dem Mindestlohn und mit vielen weiteren

Leistungen in den letzten Jahren, die eine klare

sozialdemokratische Handschrift tragen.

wir wünschen  frohe Weihnachten. Genieße trotz allem die Zeit.

Wir freuen uns auf 2021 — denn das bedeutet: Wir machen soziale

Politik für Dich. Gemeinsam !
 
Danke für dieses aufregende Jahr!

Herzliche Grüße

Saskia Esken  Norbert Walter-Borjans

Veröffentlicht am 21.12.2020

 

AllgemeinWilly Brandt`s Kniefall in Warschau- 50 Jahre

besonders wertvoll ist die Erinnerung, wenn sie uns Hinweise geben

kann für heute und morgen, wenn wir aus der Geschichte lernen

dürfen. Mit Willy Brandt verbinden uns viele solcher wertvollen

Erinnerungen.
 
Vor 50 Jahren hat eine Geste den Lauf der Dinge verändert. In

Deutschland, Europa, in der Welt.
 
Willy Brandts Kniefall in Warschau war ein Zeichen der Demut,

war die Bitte um Vergebung für die beispiellosen Verbrechen der

Nazis. Er, der einstige Widerstandskämpfer, tat dies im Namen aller

Deutschen. Es war das Versprechen, niemals zu vergessen. Und es

war — mitten im Kalten Krieg — die ausgestreckte Hand von West

nach Ost, das Angebot für Dialog, Verständigung, Zusammenarbeit.
 
Willy Brandt bereitete damit den Boden für den späteren Fall der

Mauer und das Zusammenwachsen Europas. Weltpolitik in einer

einzigen Geste.
 
Und das erforderte Mut. Denn damals, 1970, waren seine Ostpolitik

im Allgemeinen und der Kniefall im Besonderen alles andere als

unumstritten. Vor allem Konservative liefen Sturm dagegen. Sie

hatten nicht verstanden, dass es kein Zeichen von Schwäche war,

sondern im Gegenteil — von Stärke! Und die Geschichte gab Willy

Brandt recht. Wir erinnern uns mit Stolz an seinen Mut und seine

Weitsicht.
 
Das ist eine der Lehren aus der Geschichte: Dass es oft Mut braucht

für Fortschritt, der das Leben von Millionen Menschen besser macht.

Dass Zusammenarbeit, Aussöhnung, Verständigung uns alle

weiterbringt und stärker macht.

 
Norbert Walter-Borjans im Dezember 2020 in Warschau. Er schaut sich auf einer öffentlichen Leinwand die Szenen von Willy Brandts Kniefall 1970 an.
 
Genau 50 Jahre später sind wir wieder in Warschau. Mitten in der Stadt haben
wir die Szenen von damals auf einer öffentlichen Leinwand gezeigt. 


Das alles ist heute so wichtig wie damals. Den Kampf gegen rechts

müssen wir auch heute hart und entschlossen führen. Denn die

Feinde der Demokratie mobilisieren immer wieder gegen die

Freiheit und unsere Werte. Wir stellen uns ihnen entgegen,

kompromisslos, so wie wir es immer getan haben.
 
Und wir haben den Mut für echten Fortschritt. In Deutschland

ebenso wie in Europa. Für uns gehören die Solidarität unter den

Mitgliedsstaaten und die Grundwerte, die uns in Europa verbinden

und ausmachen, untrennbar zusammen. Wir wollen die Europäische

Einigung stärken und vertiefen. Deutschland als Motor und Mittler

in Europa kommt dabei eine besondere Verantwortung zu.
 
Das alles geht nicht verzagt und ängstlich. Wer sich nicht bewegt,

tritt auf der Stelle. Unsere Zeit braucht Mut und gute Ideen. Und

darum werden es Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten sein,

die auch in den kommenden Jahren den Fortschritt vorantreiben.
 
Willy Brandts Kniefall von Warschau ist viel mehr als nur ein Schlag-

licht. Diese Geste hat im Buch der Geschichte ein neues Kapitel

aufgeschlagen. Sie ist uns Inspiration und Auftrag. Wir sind dankbar

und stolz, dass Willy einer von uns war.
 

Herzliche Grüße
 
 
 
 
    Saskia Esken
 
 
 
 
      Norbert Walter-Borjans

Veröffentlicht am 11.12.2020

 

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